
Naturheilkunde & Regulation
Säure-Basen-Haushalt: was der Körper regelt und was Basenfasten bewirkt
Der Säure-Basen-Haushalt ist die Regulation des pH-Werts im Blut, das über Puffersysteme, Atmung und Nieren in einem engen Bereich zwischen etwa 7,35 und 7,45 gehalten wird. Eine chronische „Übersäuerung“ gesunder Menschen ist wissenschaftlich nicht belegt. Basische Ernährung bedeutet in der Praxis vor allem: viel Gemüse, wenig stark verarbeitete Lebensmittel.
Auf einen Blick
- Was passiert
- Beratungsgespräch zur Ernährung unter Säure-Basen-Gesichtspunkten, Einordnung von Messwerten, Prüfung von Basenpräparaten und Medikation
- Aufwand für Sie
- Ein Termin von 20 bis 40 Minuten; für die Auswertung führen Sie vorab ein Ernährungsprotokoll
- Mitbringen
- Medikamentenliste, aktuelle Laborwerte, falls vorhanden, und, wenn Sie gemessen haben, Ihre Urin-pH-Notizen
- Ergebnis
- Eine schriftliche Ernährungsempfehlung, eine ehrliche Einordnung des Konzepts und eine klare Abgrenzung, wann ärztliche Abklärung vorgeht
- Nicht enthalten
- Keine Diagnose, kein Entschlackungs- oder Entgiftungsprogramm
- Beratung durch
- Theresia Weigel, Apothekerin
Was der Körper tatsächlich reguliert
Der pH-Wert des Blutes ist eine der am engsten kontrollierten Größen im Körper. Er liegt bei etwa 7,35 bis 7,45, und diese Spanne wird durch drei ineinandergreifende Systeme gehalten:
- Die Puffersysteme im Blut. Das wichtigste ist der Bicarbonat-Kohlensäure-Puffer; daneben puffern Hämoglobin, Plasmaproteine und Phosphat. Puffer wirken sofort, aber sie verschieben das Problem nur, sie lösen es nicht, die Säure muss den Körper verlassen.
- Die Lunge. Über die Atmung wird Kohlendioxid abgegeben. Das ist der schnellste Regelweg: Eine veränderte Atemtiefe verschiebt den pH-Wert innerhalb von Minuten.
- Die Nieren. Sie scheiden Wasserstoffionen aus, gewinnen Bicarbonat zurück und bilden Ammonium als Trägersubstanz für Säure. Das dauert Stunden bis Tage, ist dafür aber die eigentliche Bilanzstelle. Der Knochen dient zusätzlich als Mineralreservoir.
Bei gesunder Nieren- und Lungenfunktion ist diese Regulation robust. Sie kippt nicht durch eine Mahlzeit und nicht durch eine Ernährungsgewohnheit.
Warum „Übersäuerung“ nicht dasselbe ist wie eine Azidose
Eine Azidose ist eine messbare Verschiebung des Blut-pH-Werts nach unten. Sie wird in der Blutgasanalyse festgestellt und hat definierte Ursachen: eine metabolische Azidose etwa bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz, bei entgleistem Diabetes mellitus in Form der Ketoazidose, bei schweren Durchfällen oder bei bestimmten Vergiftungen; eine respiratorische Azidose bei Erkrankungen, die die Abatmung von Kohlendioxid behindern. Das sind ernste, behandlungsbedürftige Zustände und keine Befindlichkeitsfragen.
Das umgangssprachliche Wort „Übersäuerung“ meint etwas anderes. In naturheilkundlichen Konzepten wird darunter eine „latente Azidose“ oder eine Säurebelastung des Bindegewebes verstanden, die im Blut nicht sichtbar sei und sich in Müdigkeit, Verspannungen, Hautproblemen oder Antriebslosigkeit äußere. Diese Vorstellung ist eine Modellannahme. Ein messbares Korrelat dafür gibt es nicht.
Nebenbei zur Begriffsklärung, weil beides oft verwechselt wird: Wer von „Übersäuerung“ spricht und Sodbrennen meint, ist bei einem ganz anderen Thema, der Magensäure und dem Rückfluss in die Speiseröhre. Das hat mit dem Säure-Basen-Haushalt des Blutes nichts zu tun und wird auch nicht mit Basenpulver behandelt.
Was die Ernährungslehre unter potenzieller Säurelast versteht
Die Ernährungswissenschaft arbeitet hier mit einer konkreten Größe: der potenziellen renalen Säurelast, abgekürzt PRAL. Sie schätzt, wie viel Säure oder Base nach dem Stoffwechsel eines Lebensmittels von den Nieren ausgeschieden werden muss. Berechnet wird sie aus dem Gehalt an Eiweiß, Phosphor, Kalium, Calcium und Magnesium.
- Positive PRAL-Werte, also säurebildend im Stoffwechsel: Fleisch, Wurst, Fisch, Hartkäse, Quark, Eier, Getreide- und Getreideprodukte. Ursache ist vor allem der Gehalt an schwefelhaltigen Aminosäuren und Phosphat.
- Negative PRAL-Werte, also basenbildend: Gemüse, Obst, Kartoffeln, Salate, Kräuter, Pilze, einige Mineralwässer. Ursache ist der Gehalt an Kalium-, Magnesium- und Calciumsalzen organischer Säuren.
- Etwa neutral: Fette, Öle, Zucker, Kaffee, Tee.
Zwei Dinge sind an dieser Systematik wichtig. Erstens beschreibt PRAL die Ausscheidungsarbeit der Nieren, nicht den pH-Wert eines Lebensmittels und nicht den pH-Wert im Körper. Zitrone ist sauer im Mund und basenbildend im Stoffwechsel. Zweitens ist PRAL keine Krankheitslehre. Diskutiert werden Zusammenhänge einer dauerhaft hohen Säurelast mit dem Knochen- und Muskelstoffwechsel, insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion und im höheren Lebensalter; die Studienlage dazu ist uneinheitlich. Für den klinisch etablierten Fall, die metabolische Azidose bei chronischer Nierenerkrankung, ist die Behandlung ärztliche Aufgabe.
Was Basenfasten praktisch bedeutet
Basenfasten ist keine Fastenkur im eigentlichen Sinn: Es wird gegessen, aber die Auswahl wird für einen begrenzten Zeitraum von etwa einer bis zwei Wochen auf basenbildende Lebensmittel beschränkt. Auf dem Teller landen Gemüse, Salat, Obst, Kartoffeln, Kräuter, Sprossen; weggelassen werden Fleisch, Fisch, Käse, Eier, Getreideprodukte, Zucker, Alkohol und meist auch Kaffee. Dazu kommt eine hohe Trinkmenge.
Wer das durchhält, verändert damit real und gleichzeitig mehrere Dinge: deutlich mehr Gemüse und Ballaststoffe, deutlich weniger stark verarbeitete Lebensmittel, weniger Alkohol, oft weniger Kalorien, regelmäßigere Mahlzeiten. Dass Menschen sich nach einer solchen Woche anders fühlen, ist gut nachvollziehbar, es braucht dafür aber keine Annahme über eine Entsäuerung des Gewebes. Die Erklärung liegt in der Ernährungsumstellung selbst.
Was in dieser Zeit im Auge behalten werden muss: die Eiweißzufuhr, die bei strikter Auslegung schnell zu niedrig wird, besonders bei älteren Menschen und bei Sportlern, sowie die Versorgung mit Vitamin B12, Eisen und Calcium. Deshalb planen wir Basenfasten nicht als Verzichtsliste, sondern mit einer Eiweißquelle und einem Enddatum. Wer die Struktur längerfristig braucht, ist mit der Ernährungsplanung besser bedient als mit einer wiederholten Kur.
Messung im Urin, und was sie aussagt
Der Urin-pH lässt sich mit Teststreifen einfach bestimmen. Aussagekräftig ist er allerdings nur begrenzt, und die Gründe dafür sollten Sie kennen, bevor Sie messen:
- Der Urin-pH schwankt im Tagesverlauf erheblich. Morgens ist er meist saurer; nach einer Mahlzeit steigt er vorübergehend deutlich an. Ein Einzelwert ist deshalb wenig wert. Sinnvoll ist allenfalls ein Tagesprofil mit mehreren Messungen über einige Tage.
- Er spiegelt die Ausscheidungsleistung der Nieren, also die Säurelast der Nahrung der vergangenen Stunden. Er spiegelt nicht den Blut-pH-Wert und nicht eine „Übersäuerung des Gewebes“.
- Ein saurer Urin ist bei einer eiweißreichen Ernährung normal, nicht auffällig. Umgekehrt zeigt ein alkalischer Urin nicht Gesundheit, sondern zunächst eine pflanzenbetonte Mahlzeit, oder, in seltenen Fällen, einen Harnwegsinfekt.
Ein Urin-Teststreifen ist damit ein Beobachtungsinstrument für die eigene Ernährung, kein diagnostisches Verfahren. Wir geben Streifen ab und erklären die Handhabung, aber wir leiten daraus keine Befunde ab. Wenn Sie Blutdruck, Blutzucker oder Cholesterin gemessen haben möchten, gehört das zu den Messungen vor Ort, dort gibt es belastbare Werte.
Grenzen und Einordnung
Die Vorstellung einer chronischen Übersäuerung des gesunden Menschen ist wissenschaftlich nicht belegt. Es gibt kein Messverfahren, das eine solche „latente Azidose“ nachweist, und keine belastbaren Daten, die die beschriebenen Beschwerdebilder darauf zurückführen. Das Säure-Basen-Konzept in seiner naturheilkundlichen Form ist ein traditionelles Erklärungsmodell, keine gesicherte Krankheitslehre. Wir benutzen es nicht als Diagnose.
Was daraus folgt: Wir versprechen kein Entschlacken und kein Entgiften. Beides sind Begriffe ohne physiologische Entsprechung, der Körper hat für die Ausscheidung Leber, Nieren, Darm, Lunge und Haut, und diese Organe arbeiten nicht besser, weil zusätzlich Basenpulver eingenommen wird. Ein Basenpräparat ist kein Ersatz für Gemüse, und eine Kur ist kein Ersatz für eine veränderte Alltagsernährung.
Was wir dagegen für sinnvoll halten und auch so nennen: eine Ernährung mit hohem Gemüse- und Obstanteil, ausreichend Eiweiß, wenig stark verarbeiteten Produkten. Das lässt sich mit der Säure-Basen-Sprache begründen oder ohne sie, die Empfehlung bleibt dieselbe. Der Vorteil des Konzepts liegt darin, dass es für viele Menschen ein greifbarer Einstieg ist.
Bei bekannter Nierenerkrankung ist eine ärztliche Abklärung erforderlich, bevor an der Säure-Basen-Zufuhr etwas verändert wird. Das gilt für eingeschränkte Nierenfunktion, Dialyse und Nierensteine in der Vorgeschichte. Basenpräparate enthalten Kalium-, Natrium-, Magnesium- oder Calciumsalze; bei eingeschränkter Nierenfunktion kann eine erhöhte Kaliumzufuhr gefährlich werden, und eine hohe Natriumzufuhr ist bei Bluthochdruck und Herzinsuffizienz problematisch. Außerdem verändert eine Anhebung des Urin-pH-Werts die Ausscheidung einiger Arzneistoffe, zum Beispiel bei Lithium, Salicylaten und Methotrexat. Deshalb schauen wir vor jeder Empfehlung auf Ihre Medikation; bei mehreren Dauermedikamenten strukturiert über die Medikationsanalyse.
Und wenn Sie wegen anhaltender Müdigkeit oder Leistungsschwäche hier gelandet sind: Diese Symptome haben häufiger andere Ursachen, Eisen- oder Vitamin-B12-Mangel, Vitamin-D-Status, Schilddrüsenfunktion, Blutzucker, Schlafstörungen. Das gehört ärztlich abgeklärt, bevor eine Basenkur beginnt.
Wann eine Säure-Basen-Beratung sinnvoll ist, und wann nicht
- Sie möchten Ihre Ernährung umstellen und suchen einen strukturierten Einstieg mit klaren Regeln für einen begrenzten Zeitraum.
- Nach einer Phase sehr einseitiger Ernährung – viel Fleisch, viel Fertigprodukte, wenig Gemüse, als bewusster Kontrapunkt.
- Sie nehmen bereits ein Basenpräparat ein und möchten wissen, was darin ist, ob die Dosierung sinnvoll ist und ob es zu Ihren Medikamenten passt.
- Sie haben mit Teststreifen gemessen und möchten die Werte richtig einordnen, statt aus einem Einzelwert Schlüsse zu ziehen.
- Als Baustein einer ayurvedischen Ernährungsberatung, in der ähnliche Fragen unter anderen Begriffen behandelt werden, siehe ayurvedische Ernährungsberatung.
Und wann eher nicht: bei bekannter Nierenerkrankung oder Dialyse, bei Diabetes mellitus mit Insulin- oder Medikamententherapie, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und Jugendlichen, bei Untergewicht oder einer Essstörung in der Vorgeschichte sowie bei akuten Erkrankungen. Ebenfalls nicht geeignet ist eine strikte Basenphase für Menschen unter Marcumar oder Phenprocoumon, weil ein stark veränderter Verzehr von grünem Gemüse den Vitamin-K-Haushalt und damit die Gerinnungseinstellung verschiebt, das gehört in ärztliche Hand. Bei Symptomen wie ungewolltem Gewichtsverlust, anhaltenden Schmerzen oder Wassereinlagerungen führt der Weg zuerst zur Ärztin oder zum Arzt.
So läuft die Beratung ab
- 1
Anliegen und Vorgeschichte
Was möchten Sie verändern, was haben Sie bisher versucht, welche Erkrankungen und Medikamente sind bekannt?
- 2
Ausschlussfragen
Nierenfunktion, Diabetes, Herz-Kreislauf-Medikation, Schwangerschaft. Dieser Schritt entscheidet, ob eine strikte Basenphase überhaupt in Frage kommt.
- 3
Ernährung erfassen
Anhand eines Protokolls über einige Tage sehen wir, wo Sie tatsächlich stehen, meist ist das Ergebnis eine Gemüsemenge, nicht ein pH-Wert.
- 4
Konzept einordnen
Wir erklären, was am Säure-Basen-Modell physiologisch trägt und was Modellannahme ist. Sie sollen wissen, worauf Sie sich einlassen.
- 5
Plan festlegen
Dauer der Phase, Eiweißquelle, Trinkmenge, Umgang mit Kaffee, Alltagstauglichkeit. Falls ein Präparat sinnvoll ist: welches, in welcher Dosis, für wie lange.
- 6
Rückmeldung nach dem vereinbarten Zeitraum
Was ist geblieben, was war nicht durchhaltbar? Aus dieser Frage entsteht die dauerhafte Ernährungsform.
Was danach passiert
Am Ende einer Basenphase steht die eigentliche Frage: Was davon bleibt? Eine Kur, nach der die alte Ernährung zurückkehrt, hat wenig Wert. Wir planen deshalb von Anfang an den Übergang, welche zwei oder drei Gewohnheiten Sie behalten, welche Mahlzeit Sie umstellen, wie viel Eiweiß dauerhaft dazugehört.
Wenn dabei Versorgungsfragen offenbleiben, etwa bei Eisen, Vitamin B12, Vitamin D oder Magnesium, ist die Mikronährstoffanalyse der nächste Schritt, gemessen statt geschätzt. Für eine dauerhafte Ernährungsform mit konkreten Mengen gibt es die Ernährungsplanung. Und wenn Verdauungsbeschwerden der eigentliche Anlass waren, führt der Weg eher über die Darmsanierung beziehungsweise die vorherige Abklärung.

Wer Sie berät
Theresia Weigel
Apothekerin und Inhaberin der Theresia Apotheke in Geltow. Sie führt die Apotheke seit über zehn Jahren und hat sich auf die Verbindung von Schulmedizin, funktioneller Medizin und Ayurveda spezialisiert. Zu ihren Schwerpunkten gehören Darmgesundheit und Mikrobiom, Mikronährstoffe, Aromatherapie und Ayurveda sowie die Betreuung von Leistungssportlern, darunter Olympiateilnehmer. Ihre Beratung stützt sich auf langjährige praktische Erfahrung.
Beratungstermin vereinbarenHäufige Fragen
Gibt es eine chronische Übersäuerung?
Bei gesunder Nieren- und Lungenfunktion nicht. Der Blut-pH wird in einem engen Bereich gehalten; eine messbare Azidose entsteht bei definierten Erkrankungen wie fortgeschrittener Niereninsuffizienz oder entgleistem Diabetes. Eine chronische „Übersäuerung“ des Gesunden ist wissenschaftlich nicht belegt.
Was ist Basenfasten genau?
Basenfasten ist eine zeitlich begrenzte Ernährungsphase von etwa einer bis zwei Wochen, in der überwiegend basenbildende Lebensmittel gegessen werden: Gemüse, Salat, Obst, Kartoffeln, Kräuter. Fleisch, Fisch, Käse, Getreideprodukte, Zucker und Alkohol werden weggelassen. Gefastet im Sinne von Nahrungsverzicht wird nicht.
Was bedeutet PRAL?
PRAL steht für potenzielle renale Säurelast und schätzt, wie viel Säure oder Base nach dem Stoffwechsel eines Lebensmittels über die Nieren ausgeschieden werden muss. Sie beschreibt die Ausscheidungsarbeit der Nieren, nicht den pH-Wert im Körper. Zitrone ist sauer im Geschmack und basenbildend im Stoffwechsel.
Kann ich meinen Säure-Basen-Status im Urin messen?
Sie können den Urin-pH mit Teststreifen bestimmen, sollten aber wissen, was der Wert bedeutet. Er schwankt im Tagesverlauf stark, steigt nach Mahlzeiten und spiegelt die Säurelast der Nahrung der vergangenen Stunden, nicht den Blut-pH und keine Gewebeübersäuerung. Ein Einzelwert ist nicht aussagekräftig.
Braucht man Basenpulver?
In der Regel nicht. Basenpräparate enthalten Mineralsalze, die den Urin-pH anheben können; ein Ersatz für Gemüse sind sie nicht. Bei eingeschränkter Nierenfunktion, Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz ist die Zufuhr von Kalium und Natrium kritisch zu prüfen, und die Ausscheidung einiger Arzneistoffe kann sich verändern.
Hilft Basenfasten beim Abnehmen?
Wir machen dazu keine Zusagen. Wer eine Woche überwiegend Gemüse, Obst und Kartoffeln isst und Alkohol und Süßes weglässt, nimmt in dieser Zeit meist weniger Kalorien auf. Was danach passiert, entscheidet die dauerhafte Ernährung, nicht die Kur.
Was ist mit Entschlacken und Entgiften?
Diese Begriffe haben keine physiologische Entsprechung, und wir verwenden sie nicht. Ausscheidung übernehmen Leber, Nieren, Darm, Lunge und Haut. Eine Ernährungsumstellung kann Sie dabei unterstützen, gut zu essen, ein Reinigungsprogramm ist sie nicht.
Ich habe eine Nierenerkrankung, darf ich basenfasten?
Nicht ohne ärztliche Rücksprache. Bei eingeschränkter Nierenfunktion, Dialyse oder Nierensteinen in der Vorgeschichte gehören sowohl die Ernährungsumstellung als auch jedes Basenpräparat in ärztliche Hand. Eine metabolische Azidose bei Nierenerkrankung wird ärztlich behandelt, nicht mit einer Kur.
Wo kann ich mich in Geltow dazu beraten lassen?
Bei uns in der Hauffstraße 87 b in Geltow, zehn Autominuten aus Werder, etwa fünfzehn aus Potsdam, mit kostenfreien Parkplätzen direkt an der Apotheke. Für ein ausführliches Gespräch bitte vorher anrufen: 03327 66 99 111.
Sie überlegen, eine Basenphase zu starten?
Vereinbaren Sie ein Gespräch. Wir sehen uns Ihre Ernährung, Ihre Medikation und Ihre Ausgangslage an, und sagen Ihnen ehrlich, was davon zu erwarten ist und was nicht.
Theresia Apotheke, Hauffstraße 87 b, 14548 Schwielowsee OT Geltow
Mo–Fr 9:00–18:00 (Mi bis 16:30), Sa 9:00–13:00
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